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Protokoll des 1. Arbeitseinsatzes des noch zu gründenden Mühlenvereins
Vehlen am 14.04.2002 und derzeitiger Sachstand
Teilnehmer:
Christiane und Winfried Brempel; Heinz Busche; Ralf und Ronja Busche;
Manfred und Phillip Pöhler;
Jens Horstmann; Claudia und Tobias Ilgner; Kathrin, Lena, Leonie und
Thomas Stübke
Gäste: Leonhard Hilscher (NABU OBK), Dr. Konrad Bögel (2.
Stellv. Bürgermeister)
1. Das Kaskadenwehr ist, so gut es ging, von hineingewachsenen
Bäumen befreit worden. Zur längerfristigen Sicherung der Kaskade
müßten die Wurzeln aus den Sandsteinblöcken entfernt
werden, dies ist aber ohne technische Unterstützung (z.B. der Feuerwehr)
nicht möglich
2. Die im Mühlengraben und der Aue liegenden Bäume
wurden entfernt.
3. Das gesamte Areal wurde mit Hilfe der Kinder von Müll
gesäubert.
4. Es wurde ein Nivellement von den Verm. Ing. Kathrin und Thomas
Stübke mit folgenden Ergebnissen durchgeführt:
Mühlengraben 20 m hinter der Mühle:
Wasserspiegel(WSP) 62,89 m
Gewässersohle(Sohle) 62,76
Mühlengraben vor der Mühle:
WSP 66,22
Sohle 65,18
Sohle Zufluß Mühle 65,49
Brücke Mitte 66,67
Mühlengraben in der Mitte zwischen Kaskade und Mühle
WSP 66.23
Sohle 65,57
Kaskade/ Wehr
WSP 66,38
Streichwehr 66,38
Streichwehr Unterkante 64,80
Oberkante Schott = Wasserfluß 66,22
Unterkante Schott = OK Kaskade 66,04
Sohle vor Streichwehr 66,01
Sohle vor Kaskade 65,64
Sohle Mühlengraben 65,58
Aue unterhalb des Wehrs/Kaskade
WSP 63,30
Sohle 62,89
Aue beim Zufluß des Beekeentlastungsgrabens
WSP 62,86
Sohle 62,5
Böschungsoberkante zur Wiese hin 64,40
Wiese beim 1. gepl. Mühlenteich (Meier) 66,02
Wiese beim 2. gepl. Mühlenteich (Pfarre) 66,92
Aue am Beginn des Grundstücks Brempel ( Kaskade - ca. 80m)
WSP 66,34
Sohle 65,62
Aue am Beginn des Grundstücks Nolting ( Kaskade - ca. 200m)
WSP 66,36
Sohle 65,59
Aue am Beginn des nächsten Grundstücks ( Kaskade - ca. 350m)
WSP 66,37
Sohle 65,80
5. Abschließend wurde gegrillt und die weiteren Maßnahmen
besprochen.
(a) Gründung des Mühlenvereins:
Geklärt werden müssen u. a. noch Zweck und Bedingungen des
Vereins und die Trennung zwischen privater Nutzung und Mühle. Alle
Probleme sollten vor einer Gründungsversammlung geklärt sein.
(b) Weitere Arbeitseinsätze:
Sanierung der Auebrücke (Geländer, Fundamentsicherung..)
Bepflanzung der Aueböschungen
Zaun zur Trennung der Wiese von Holger Meier um den Fußweg abzutrennen.
(c) Mühle
Entrümpelung
Sanierung des Balkons
Neues Dach auf der Garage
Verlegung der Werkstatt aus der Mühle in die alte Garage
(d) Wegverbindungen
Die Wege sind mit Holger Meier und Hartmut Prange besprochen worden.
Aus den Gesprächen ergaben sich mehrere, im angehängten Plan
dargestellte, Veränderungen. Ein Verkauf der Flächen kommt
für die Eigentümer nicht in Frage, wohl aber eine Verpachtung.
(e) Beekeentrohrung
Die Verrohrung wurde beim Bau der Abwasserleitung von Ahnsen zur Kläranlage
Vehlen vor ca. 40 Jahren durchgeführt. Eine Entrohrung an selber
Stelle würde zu erheblichen Beeinträchtigungen des Restackerlandes
führen. Vorgeschlagen wird deshalb jetzt eine offene Gewässerfläche
an der Zuwegung und der B65 entlang. Dabei muß aber auch noch
die Kreuzung der Abwasserleitung (ev. gemeinsam mit dem Weg an der Aue
entlang) geklärt werden.
(f) Umfluter
Beim Bau des Umfluters sollten die am Beekeentlastungsgraben entstandenen
Steilufer mit den Eisvogelhöhlen so weit wie möglich geschont
werden.
Die Weiterentwicklung des Beekeentlastungsgraben mit der Einmündung
in den geplanten Umfluter muß noch betrachtet werden.
Vorgeschlagen wird die Steuerung der Wassermenge des Umfluters über
ein Ableitungsbauwerk um allen Interessen gerecht zu werden (z.B. Analog
der Planung des Umfluters der Rothe Mühle in Petershagen).
(g) Durchlässigkeit der Aue
Mir liegen seit heute Unterlagen zur Durchlässigkeit der Aue in
NRW der Aueumflutung Rothe Mühle und der Gewässergüteuntersuchung
des Wasserverbandes Weserniederung vor. Diese Unterlagen stelle ich
allen Beteiligten auf Anfrage zur Verfügung.
(h) Aueverunreinigung durch Fäkalien der Abwasserleitung
Der Kanaldeckel 100 m unterhalb des Kaskadenwehrs ist inzwischen saniert.
Einen Herzlichen Dank an alle, die dabei geholfen haben.
Bei einer Teilbegehung der Abwasserleitung im Bereich Ahnsen ist mir
ein defekter Schacht an der Auebrücke zum Stapel hoch aufgefallen
. Ich bitte hiermit Herrn Hugo, sich der Sache anzunehmen.
Ich rege eine Komplettbegehung der Abwasserleitung entlang der Aue mit
den zuständigen Stellen an.
Der Protokollführer Thomas Stübke 25.04.2002
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